Gesetzliche Versorgung
Die derzeitige staatliche Versorgung beruht auf einem Umlageverfahren. Die eingehenden Beiträge werden sofort an die derzeitigen Rentner ausgezahlt.
Heutige Arbeitnehmer zahlen ihre Beiträge zur Rentenversicherung in der Hoffnung, von den nachfolgenden Beitragszahlern ihre Rente zu erhalten. Doch wenn diese in Rente gehen, sieht die Situation erheblich kritischer aus.
Im Wesentlichen wird diese Entwicklung beeinflusst durch:
- höhere Lebenserwartung
- geringere Geburtenrate
- hohe Arbeitslosigkeit
- vorzeitiger Ruhestand
1960 standen einem Rentner noch drei Beitragszahler gegenüber. Heute sind es nur noch etwa zwei Beitragszahler je Rentner.
Bereits im Jahr 2030 ist zu erwarten, dass ein Arbeitnehmer mindestens einen Rentner finanzieren muss.
Aufteilung der Bevölkerung nach Altersgruppen

Quelle: Statistisches Bundesamt
Welchen Einfluss hat diese Entwicklung auf Ihre gesetzliche Rente?
Wer über 27 Jahre den Durchschnittsbeitrag zur gesetzlichen Rentenversicherung gezahlt hat, erreicht mit seiner Rentenhöhe gerade mal das Niveau der Sozialhilfe.
Das gesetzliche Rentenniveau liegt derzeit bei ca. 67% des letzten Nettogehalts. Allerdings bezieht sich dieser Wert auf den so genannten Eckrenter, der 45 Jahre genau das Durchschnittseinkommen erzielt hat.
Tatsächlich erhalten aber bereits heute 80% der Deutschen nur eine Rente von zwischen 300 und 700 € monatlich. Bis zum Jahr 2030 zeichnet sich eine weitere drastische Senkung der gesetzlichen Rentenleistungen ab.
Ergänzen Sie daher Ihre gesetzliche Rente rechtzeitig durch eine private Altersvorsorge.
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